Projektrückblick: Elektroinstallation für 12 Reihenhäuser in Rodgau-Jügesheim

Kurz gesagt: Zwölf Reihenhäuser in Rodgau-Jügesheim, komplette Elektroinstallation vom Rohbau bis zur Übergabe – inklusive Zählerschrank, Netzwerkverkabelung, Vorbereitung für Wallbox und Photovoltaik. Bauzeit Elektro: rund fünf Monate, pünktlich zur Übergabe an die Käufer.

Das Projekt auf einen Blick

WoRodgau, Stadtteil Jügesheim
WannFrühjahr bis Sommer 2026
Umfang12 Reihenhäuser, je ca. 140 m² Wohnfläche
AuftraggeberBauträger aus dem Rhein-Main-Gebiet
Team4 Monteure, 1 Bauleiter – bis zu 6 Kollegen in der Spitzenphase
LeistungenRohinstallation, Zählerschrank & Unterverteilung, Beleuchtung, Netzwerk, Türsprechanlage, Wallbox- und PV-Vorbereitung

Die Aufgabe

Der Bauträger suchte einen Elektro-Partner, der alle zwölf Häuser nach einem einheitlichen Standard ausstattet – und dabei im Takt der anderen Gewerke bleibt. Die Häuser wurden in zwei Bauabschnitten errichtet, der Elektro-Einsatz musste also zweimal sauber mit Rohbau, Trockenbau und Estrich abgestimmt werden.

Besonderheit: Jedes Haus sollte von Anfang an zukunftssicher sein. Das heißt eigener Stromkreis und Leerrohr für eine Wallbox in der Garage, Zählerplatz mit Reserve für eine spätere PV-Anlage und Netzwerkdosen in jedem Wohn- und Arbeitsraum statt nur WLAN.

So sind wir vorgegangen

  1. Planung & Musterhaus: Auf Basis des Leistungsverzeichnisses haben wir das erste Haus komplett durchgeplant und als Muster installiert. Alle Schalter-, Steckdosen- und Dosenpositionen wurden vor Ort mit der Bauleitung abgenommen – danach galt der Standard für alle Häuser.
  2. Rohinstallation im Takt: Pro Haus rund drei Tage für Schlitze, Dosen und Leitungsnetz. Zwei Monteure pro Haus, wöchentliche Abstimmung mit dem Bauzeitenplan.
  3. Zählerschrank & Verteilung: Jedes Haus bekam einen Zählerschrank nach aktueller TAB mit separatem Zählerplatz für Wärmepumpe oder PV, FI/LS-Schutz für alle Stromkreise und Überspannungsschutz.
  4. Ausbau & Endmontage: Schalterprogramm, Beleuchtung, Türsprechanlage mit Video, Netzwerkpatchfeld im Technikraum – und die Vorbereitung für die 11-kW-Wallbox.
  5. Prüfung & Übergabe: Messprotokoll nach DIN VDE 0100-600 für jedes Haus, Revisionsunterlagen für den Bauträger und eine kurze Einweisung für die Käufer.

Das Besondere an diesem Projekt

Während der Bauphase entschieden sich vier Käufer nachträglich für eine Wallbox und zwei für Smart-Home-Funktionen (Rollläden und Licht per App). Weil die Leerrohre und Reserven im Zählerschrank schon eingeplant waren, konnten wir das ohne Stemmarbeiten und ohne Verzögerung im Zeitplan umsetzen. Genau dafür lohnt sich die Vorbereitung am Anfang.

„Unser Aha-Moment: Der Bauleiter hat beim zweiten Bauabschnitt keine einzige Elektro-Frage mehr gestellt. Der Standard aus dem Musterhaus hat einfach funktioniert.“

Semih Sahin, Inhaber Falke Elektrotechnik

Verbaute Technik

  • Zählerschrank nach TAB mit APZ-Feld und Reserveplatz, Überspannungsschutz Typ 1+2
  • Schalterprogramm Busch-Jaeger, Türkommunikation mit Video-Innenstation
  • Netzwerk: Cat 7 Verkabelung, Patchfeld im Technikraum, je 2 Doppeldosen pro Raum
  • Wallbox-Vorbereitung: eigener Stromkreis 11 kW, Leerrohr Garage, Platz für Lastmanagement
  • PV-Vorbereitung: Leerrohr vom Dach bis Technikraum, Zählerplatz für Einspeisung

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